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POP EVIL

What Remains

Mit ihrem neunten Studioalbum haben POP EVIL ihren Fokus deutlich Richtung Metal verschoben, und dies steht der Band sehr gut. „What Remains“ ist ein modernes und grooviges Metal-Album, auf dem POP EVIL sich weder bei aktuellen Trends anbiedern noch das Rad neu erfinden. Aber das müssen sie auch nicht – es reicht, dass sie authentisch wirken und ihren in über 20 Jahren gewachsenen Sound zu polieren verstehen. Der Bandname ist nach wie vor Programm und so können wir sich uns aller Härte auch immer auf Melodiebögen freuen, die den Gegenpol in den Songs darstellen, was diesmal ein wenig zurückgefahren wurde, aber auch nicht gänzlich aus den Augen verloren wurde. So gelingt der Band um Leigh Kakaty auch nach fast einem Vierteljahrhundert ein Album, mit dem sich nicht vor anderen Genrevertretern verstecken müssen, auch wenn es hier und da auch etwas weniger Pathos hätte sein dürfen. Dieser allerdings ist aber durch den namensgebenden „Pop“ schon vorgegeben und daher keine Überraschung. POP EVIL schaffen es, weiterhin frisch und authentisch zu bleiben, das allein ist ja eigentlich schon beachtenswert, das müssen andere erst mal hinbekommen. Dass „What Remains“ aber so lange im Ohr bleibt und einfach Spaß macht, überrascht dann doch ein wenig.

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