
Wirklich cooler Bandname, ein düsteres Cover passend zum Albumtitel und alles DIY – die richtigen Voraussetzungen für ein gelungenes Debüt. SPRUNG INS LEERE aus Berlin liefern dann auch den passenden Sound dazu. Chris (voc) und Mik Punkt.Z (bs) machen seit 2023 zusammen Musik, werden durch einen Synthesizer verstärkt und das Ergebnis kann sich hören lassen. Düsterer Deutschpunk mit Wurzeln in den 1980er Jahren, manchmal blitzen auch die 1990er durch. Erste Assoziationen waren FLIEHENDE STÜRME, DIE STRAFE und dann bei „Wo Hoffnung stirbt“ RAZZIA zu „Ausflug mit Franziska“-Zeiten. „Regen“ ist so wunderbar melancholisch, wie es sonst eigentlich nur EA80 hinbekommen. SPRUNG INS LEERE weben eine schwarze Decke, in die mensch sich kuscheln kann, wenn die Zukunft wie so oft dystopisch erscheint. Die acht Songs haben diesen eindringlichen Sog, fräsen sich in die Gehörgänge und lassen dich nicht mehr los. Und so wie es aussieht, geht es jetzt mit neuem Drummer weiter. Wir dürfen gespannt sein!
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #178 Februar/März 2025 und Triebi Instabil