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MOVING TARGETS

Red Eyes

Von 1982 bis 1994 war die Bostoner Band um Ken Chambers einst aktiv gewesen, 2006/2007 gab es ein kurzes Aufflammen, und dann 2018 das Comeback, in der Folge mehrere Europatouren und inklusive „Red Eyes“ gleich vier neue Alben – und keine Enttäuschung. Mit ihren Klassikern „Burning In Water“ (1986, Taang!) und „Brave Noise“ (1989, Taang!) waren sie zunächst noch so was wie die kleinen Brüder von HÜSKER DÜ, aber mit dem vierten (und vorerst letzten) Album „Take This Ride“ war Kenny und Co. ein Meilenstein geglückt, der sie, wäre die Story nicht 1994 (vorläufig) zu Ende gewesen, zu Bands wie BUFFALO TOM oder SEBADOH hätte aufschließen lassen können. Nun, immerhin ist Chambers und seinen Mitmusikern Emilien Catalano und Yves Thibault nun ein zweiter Frühling gegönnt. Live sind MOVING TARGETS immer eine Macht, und auch ihr neues Album „Red Eyes“ liefert auf rotem Vinyl ihren Trademark-Sound: ich mag einfach Kennys Stimme und dieses markante Gitarrenspiel.

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