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ON THE HUH

Second Time Around

ON THE HUH, „The Class of ’65“, lässt auf ihrem zweiten Album, zwölfmal sehr gepflegten Alt-Herren-Alte-Schule-UK-Streetpunk vom Stapel. Schön treibend und extrem eingängig geht der Vierer aus Norwich zur Sache. Dass die Herren wissen, was sie tun – und wie das zu klingen hat, damit Gläser klirren und Fäuste in die Höhe schießen –, liegt auf der Hand: die bisherigen „Projekte“ von Sänger Sloss (BRAINDANCE), Gitarrist Chris (INFA RIOT), Bassist Dave (SPECIAL DUTIES) und Schlagzeuger Tom (INFA RIOT) sollten als Referenzen mehr als genügen. Brickwall Punk at its best! Macht richtig Laune, das Album und läuft in einem Rutsch durch. Solch ein rundum kurzweiliges Werk hört man heutzutage selten. Null innovativ, dafür 101% Wohlfühlsound für die Subkultur. Aufgemotzt durch ein paar sehr schöne Gitarrenlicks und stadiontaugliche Gesangsparts, da kommen auch die auf ihre Kosten, die trotz aller standardisierten Soundschemen genau hinhören. ON THE HUH lassen sich ihr Ding nicht schlechtreden, gehen es streng britisch (Carry on!) an und feiern sich und ihre Mates: „Friends and family we love one and all!“ Vinyl kommt in schwarzem, rotem oder knallig-grünem Splatterlook. Für Fans der oben genannten Combos, GIMP FIST und COCK SPARRER – und überhaupt allen, die es gern authentisch britisch-streetpunkig mögen, Pflicht. Oi!

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