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SPIRITBOX

Tsunami Sea

2017 erblickte die erste EP von SPIRITBOX das Licht der Welt und nach einem rasanten Karrierestart, großen Headliner-Shows und zwei Grammy-Nominierungen innerhalb kürzester Zeit folgt nun das zweite Studioalbum. Mit „Tsunami Sea“ präsentieren Courtney LaPlante und Co. eine Platte, bei der der Albumtitel Programm ist. Direkt zu Beginn schlagen die Opener „Fata morgana“ und „Black rainbow“ mit voller Wucht ein und auch Tracks wie etwa „Soft spine“ kommen mit der Kraft eines Tsunamis daher, die man nicht aufhalten kann. Ab und zu scheint sich die Welle abzuschwächen und LaPlante glänzt und berührt in den melodischen Momenten mit ihren clean Vocals. „We speak in metaphors“ heißt es in „Ride the wave“ und die Naturgewalt-Thematik durchströmt das gesamte Album, das uns einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt von LaPlante gibt, gleichzeitig aber auch viel Interpretationsspielraum für jeden selbst lässt. Das Zusammenspiel von brachialen Riffs, kunstvollen Texten, elektronischen Elementen und dem zugleich kraftvollen und himmlischen Gesang, erzeugt eine unglaublich atmosphärische Stimmung, die einen von Sekunde eins an in den Bann zieht und nicht mehr so schnell loslässt. SPIRITBOX beweisen mal wieder, dass der aktuelle Metalcore in guten Händen ist und sie zu Recht auf dem Weg nach ganz oben sind.

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