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SKLOSS

The Pattern Speaks

Auf blutrotem Vinyl kommt das Debütalbum von SKLOSS aus Austin, TX (bzw. Glasgow, Schottland), die ihre Existenz als Corona-Projekt eines Ehepaars in die Jetztzeit hinübergerettet haben. Neben digitalen Releases kam 2022 eine 7“ und nun eben, wie passend, auf Fuzz Club mit „The Pattern Speaks“ das Album. Benannt ist die Band nach Drummerin Karen Skloss und Ehemann und Gitarrist Sandy Carson. Mit Musiktechnik um sich herum ließ sich der Lockdown ertragen, es wurde dronig gelärmt im Hause SKLOSS, aus Jams wurden Songs und schließlich ein Album, auf dem irgendwo im Hintergrund auch mal so was wie Gesang zu hören ist – das englische „vocals“ ist hier der bessere, weil neutralere Begriff. Außerhalb der Musik sind Skloss und Carson auch keine Unbekannten: Sie als Filmemacherin mit Arbeiten etwa über Syd Barrett und Townes Van Zandt, er war mal BMX-Profi und ist jetzt mit der Kamera unterwegs. Selbst bezeichnen sie sich als „space gaze duo“, das passt, und zu vermuten, dass sich zu Hause in Austin auch mal gerne THE BLACK ANGELS anschauen (und vielleicht auch NADJA und A PLACE TO BURY STRANGERS), liegt nicht ganz so fern. Und bisweilen hat dieser warme, dronige Soundschleier auch fast schon meditative Momente.

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