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The Spiral Of Addiction

Die Thrasher mit Wurzeln in Luxemburg und Frankreich haben ihre nächste Platte parat und im Vergleich zum selbstbetitelten Debüt von 2023 fällt sofort auf, dass die Band sich in Sachen Tempo hier oft und gerne zurücknimmt, um Raum für Grooves und Melodien freizumachen. Zwar ist „The Spiral Of Addiction“ im Prinzip ein lupenreines Thrash-Metal-Album mit ordentlich Dampf in den Riffs (das Mainriff von „Carefully selected“ hätte auch von SUICIDAL TENDENCIES stammen können), doch mitunter werden auch Passagen eingewoben, die den späten METALLICA verdammt nahekommen. Der Shouter und Gitarrist erinnert von der Stimmfarbe her ohnehin an den jungen James Hetfield, da passt das ja wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Es gibt erneut starkes Bangfutter, das richtig Spaß macht. Wenn es jetzt noch gelingt, eine deutlichere eigene Note zu entwickeln, wäre das Potenzial da, dass das richtig groß wird. Bay-Area-Thrash-Maniacs sollten sich die Platte auf jeden Fall besorgen.

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