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BUBONIX

Through The Eyes

Es wäre keine Platte von BUBONIX, würde sie uns nicht mit Karacho die Hüte vom Kopf blasen. Unglaubliche 15 Jahre nach dem Release von „Capsaicin“ kommt „Through The Eyes“ und schlägt alles kurz und klein. Schnell und heftiger, als wir es nach so langer Zeit erwartet hätten, im Grunde aber genauso unglaublich wild, wie wir es live von der Punk-Institution aus Limburg kennen. „Through The Eyes“ kommt mit nur zehn Songs in sehr kompakter Form daher. Alle vertrackten Songstrukturen sind über Bord geflogen. Was bleibt, das knallt. Und was knallt, das kochen BUBONIX mit bekannten Gewürzen und einem frischen Esprit zu neuen Hits wie „Paid out with hate“ oder auch „Beyond space and time“. Trotz der knappen Spielzeit von bloß einer halben Stunde steckt hier eine Menge drin und zwar mit sehr viel positiveren Messages, als es angesichts des düsteren Hardcore-Punk zu vermuten wäre. BUBONIX geht es um Unity, um ein gesundes Miteinander und eine gesunde Lebensweise. Was im ersten Moment womöglich etwas hippiesk klingen mag, entfaltet aber tatsächlich eine beflügelnde Wirkung. Ab ins Autonome Zentrum und mit allen, die wollen, geile Strukturen aufbauen!