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TELEPATHY

Transmissions

Viertes Album der polnischen Turek-Brüder und ihres britischen Gitarrenkumpels Richard Powley. Was 2014 einst als instrumentales Drone-, Sludge-, Drone-, und Post-Metal-Projekt begann, hat bis zu „Transmissions“ eine Wandlung vollzogen. Das zu Beginn noch Offensichtliche und Vorhersehbare hat Platz gemacht für eine musikalische Vision, die sich am ehesten als cineastisch beschreiben lässt. Umsonst werden Fans von Hans Zimmer hier zweifellos nicht erwähnt, verstehen es TELEPATHY doch durchaus, musikalische Spannungsbögen zu kreieren, die an die Intensität der Musik zu „Interstellar“ erinnern. Und das will was heißen, immerhin erzeugt dieser Score bei mir jedes Mal eine unfassbare Gänsehaut. Wo Zimmer jedoch auf sanfte Akustikgitarren- und Pianoklänge setzt, donnern bei TELEPATHY schwere Gitarren, die zunächst in ihrer Intensität reduziert werden, um schließlich in vollem Breitwandformat aufzugehen. Nicht nur für Prog-Nerds eine überaus empfehlenswerte Stunde Musik.

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