
UK SUBS benannten ihre offiziellen Alben immer nach dem Alphabet. Hier gibt es nun mit „Violent State“ den Buchstaben V und damit eine Neuauflage des 22. Albums von 2004. Wieder mal ein Live Album, so mein erster Gedanke. Doch was da aus den Boxen hämmert, zeigt die Band um Charlie Harper mit den Originalmitgliedern Alvin Gibbs und Nicky Garratt von ihrer besten Seite. Jede Live Platte der Briten muss sich an „Crash Course“, ihrem dritten Album von 1980, messen lassen. Und das kann „Violent State“ durchaus. Aufgenommen auf ihrer Europatour 2004 und nachbearbeitet im Studio, erzeugen die Aufnahmen doch ein gutes Gefühl und geben die teilweise euphorische Stimmung der Konzerte wieder. Zumal sich die Band auch nicht nur auf die alten Klassiker wie „Emotional blackmail“, „Strangehold“, „Organised crime“ oder „Warhead“ beschränkt, sondern einen guten Überblick über die bis dato 28 Jahre UK SUBS gibt und mit neueren Stücken wie „Livin’ dead“ und „Squat 96“ einsteigt. Es gibt 20 Songs, inklusive des bis dato unveröffentlichten Tracks „Works“. Letzter Song ist „Punkrock ist nicht tot“. Die Neuauflage kommt in neuem Farb-Outfit und auf gelbem Vinyl. Gelungener Rerelease – nicht nur UK SUBS-Die-hard-Fans zu empfehlen!
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