
Um ihren Sound weiterzuentwickeln und von neuen Eindrücken zu profitieren, haben die Musiker aus Cedarville, Ohio ihren sechsten Longplayer in New Jersey, San Diego und Los Angeles aufgenommen. Die Produktion ist eine Gemeinschaftsleistung von Frontmann Steve Cobucci (Cleangesang und Gitarre) und Josh Gilbert von SPIRITBOX (ex-WOVENWAR/AS I LAY DYING). Letzterer ist ein idealer Kooperationspartner, denn mit monströsen Tracks mit Stadionpotenzial kennt er sich bestens aus. WOLVES AT THE GATE setzen genau darauf – mehr denn je. Das christlich inspirierte Quintett erweitert seinen bewährten Hart/zart-Mix aus Post-Hardcore und Metalcore noch mutiger und selbstverständlicher um elektronische Ouvertüren und atmosphärische Anreicherungen. Zudem werden die hymnischen Refrains noch weiter getrieben, so dass man sich ihnen kaum mehr entziehen kann. Die Texte drehen sich um innere Kämpfe, Erwartungen und Enttäuschungen. Diese Emotionalität prägt „Wasteland“, das seine Hörer von Beginn an auf der Gefühlsebene anspricht und mitnimmt. Ob man den Hang zum Pathos und großen Gesten schätzt oder eher zurückhaltend betrachtet, bleibt jedem selbst überlassen – doch genau dafür kennt man WOLVES AT THE GATE. Auf ihrem sechsten Album gelingt es ihnen, sich gegenüber dem Vorgänger „Eulogies“ (2022) zu steigern. Mit der Gruppe aus dem Mittleren Westen der USA ist weiterhin zu rechnen.
© by Fuze - Ausgabe #93 April/Mai 2022 und Joscha Häring
© by Fuze - Ausgabe #113 August/September 2025 und Dennis Müller
© by Fuze - Ausgabe #93 April/Mai 2022 und Joscha Häring
© by Fuze - Ausgabe #112 Juni/Juli 2025 und Arne Kupetz