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AS EVERYTHING UNFOLDS

Did You Ask To Be Set Free?

Auch wenn die Briten ihr drittes Album mit einem soften Drumbeat eröffnen, sollte man sich nicht täuschen lassen. „Did You Ask To Be Set Free?“ ist neben seiner offen zur Schau gestellten Zugänglichkeit auch ein ganzes Stück härter geworden. Sängerin Charlie nutzt ihren Schreigesang häufiger als noch auf den ersten beiden Alben und auch der Breakdown-Counter schlägt häufiger an als in der Vergangenheit. Kein Wunder, hat sich die Band doch nach dem Ableben ihres Schlagzeugers vor anderthalb Jahren keine Limits mehr in Sachen Songwriting gesetzt. Songs wie „Gasoline“ oder „Set in flow“ treffen daher den perfekten Sweetspot zwischen Pop-Appeal und Spinkick. Eine Ausnahme stellt hierbei „Edge of forever“ dar, eine vollwertige Ballade. Doch auch diese fügt sich gut ins Hörerlebnis ein und rundet den Modern-Metal-Mix des Albums ab. AS EVERYTHING UNFOLDS hören sich hier wie eine Band an, die zu sich und ihrem Kern gefunden hat. Befreit und ausgelassen. Macht Spaß, auch wenn einigen hier und da die Kanten fehlen mögen.

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