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CONVERGE

Love Is Not Enough

Fünf Jahre nach „Bloodmoon“, der Kollaboration mit Chelsea Wolfe, und ganze neun nach dem letzten Studioalbum setzen CONVERGE ihr Œuvre fort. Dabei klingen die Herren um Jacob Bannon und Kurt Ballou auf „Love Is Not Enough“ so fokussiert wie noch nie. Der breite, opulente Sound von „The Dusk In Us“ ist einer knackigen Live-Aufnahme gewichen. Keine Overdubs, keine Tricks, einfach nur vier supertighte Musiker. Bannon setzt gleichzeitig seinen Weg hin zu verständlicherem Geschrei fort. So gut verstand man seinen Gesang noch nie. Neben dem groovigen Titeltrack sind das manische „To feel something“ und die abschließende Hymne „We were never the same“ die stärksten Nummern des Albums. Nicht dass das zäh walzende „Amon amok“, das grindige „Distract and divide“ oder das noiserockige „Gilded cage“ schlechte Songs wären – die vier genannten stechen aber noch einmal aus dem exzellenten Material heraus. Hat sich das Warten auf ein neues CONVERGE-Album gelohnt? Definitiv. „Love Is Not Enough“ fühlt sich nach einem Reset an. Back to the basics, lediglich die Band, das Songwriting und der Hörer. Von hier aus kann es einmal mehr in jede Richtung weitergehen. In Sachen Hitdichte mag das Album nicht an „Jane Doe“ oder „Axe To Fall“ herankommen, selten zeigten sich CONVERGE aber so nackt und direkt wie hier.

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