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MARATHONMANN

Poltergeist

Endlich wieder wie früher. Zwar ist das häufig der Tenor wenn man was zum neuen Album von MARATHONMANN liest, dies jedoch ist viel zu kurz gegriffen. „Poltergeist“ ist musikalisch wieder dort angesiedelt wo die Band ihre Ursprünge hat, dennoch kann man die Entwicklung der letzten Jahre, die mit den letzten Alben „Maniac“ gemacht wurde, nicht abstreiten. Auch wenn „Maniac“ für viele eine Enttäuschung war, so war es auch ein mutiger Schritt. MARATHONMANN waren nicht weg. Sie haben einen kleinen Ausflug gemacht, der nun zu „Poltergeist“ geführt hat, dem düstersten Album der Band: Angst, innere Dämonen und der eigene Umgang damit dominieren das Konzept. Erstmal keine sonderlich ungewohnten Themen der Münchner. Auf „Poltergeist“ schwingt aber noch eine besondere Schwere mit. Die Band hatte keine einfache Zeit in den letzten Jahren und das hört man deutlich heraus. Alles an diesem Album wirkt ehrlich und authentisch. Zudem hat die Erfahrung der letzten Produktion ihre Spuren hinterlassen. Auch wenn Der Sound nun wieder deutlich härter ist, merkt man deutlich, dass die Arrangements und das Gespür für Einzelheiten von dem Ausflug zu „Maniac“ profitieren. Und wenn dann im Ergebnis sowas dabei herauskommt kann das ja nicht falsch gewesen sein. MARATHONMANN waren nicht weg. Und sind doch wieder zurück.

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