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PUP

Who Will Look After The Dogs?

Nachdem es auf der letzten Platte von PUP ein wenig experimenteller zuging (und das ist keineswegs negativ gemeint), kehren die Jungs auf „Who Will Look After The Dogs?“ wieder zurück zu ihren musikalischen Ursprüngen. Wer also Fan vom PUP-typischen Chaos ist und ein bisschen an die Zeiten ihres Debütalbums (2014) erinnert werden möchte, wird hieran auf jeden Fall Freude dran finden: Die zwölf Tracks sind locker und direkt, mal hymnisch, mal wütend – so wie man es eben von PUP kennt und liebt. Im Interview erzählt Gitarrist Steve von ihrer persönlichen Weiterentwicklung und das lässt sich auch in ihrem musikalischen Gewusel wiederkennen. Die Kanadier haben ihre sonst gewohnte nihilistische Manier ein Stück weit abgelegt und hier und da blitzt ein wenig Hoffnung, wenn nicht sogar ein klitzekleiner Funke von Optimismus durch. Insgesamt befinden sich die Jungs ständig auf einer Achterbahn, zwischen traurigen und düsteren Themen, rohen Gefühlen und neu gewonnener Hoffnung, die mit eingängigen Hooks und mitreißenden Riffs begleitet wird. Abgerundet wird das Ganze durch eine gute Portion Humor, der auf einer PUP-Platte immerhin auch nicht fehlen darf.

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