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PUP

This Place Sucks Ass

Jaja, die Pandemie. Jetzt haben alle Bands Zeit und nehmen Platten auf ... Auch im Falle von PUP gibt’s Neues aus dem Lockdown in Form einer EP. Darauf enthalten liegengebliebene Songs aus den „Morbid Stuff“-Sessions, etwas Neues und eine Coverversion. Wirkt wie eine Notlösung, klingt im Endeffekt aber doch ziemlich klasse. Bereits der Opener „Rot“ vereint die PUP-Markenzeichen und kommt hektisch wie ohrwurmtauglich daher. Und auch wenn das GRANDADDY-Cover „A.M. 180“ eigentlich nur 1:1 in den PUP-Kontext übertragen wurde, funktioniert es. Die prägnante Synthie-Linie wird dabei von der Gitarre gespielt, alles klingt noch etwas räudiger. Sehr schön auch das folgende „Nothing changes“ – hier gibt es zum Ende noch mal kurz eine Verschnaufpause, bevor der Song in ein Mitwipp und -sing-Finale startet. Insgesamt ist die EP wieder etwas roher und ungeschliffener in Sound (Beweis: „Edmonton“) und Songwriting, und gefällt mir daher sogar ein bisschen besser als das vorangegangene Album „Morbid Stuff“.