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SEAHAVEN

s/t

Einmal mehr haben sich SEAHAVEN sechs Jahre Zeit gelassen, um ein neues Werk zu veröffentlichen. Das nun vierte Album der Amerikaner klingt dabei toll ausproduziert und überzeugt mit ausgefeiltem Songwriting. Im Vergleich zum direkten Vorgänger haben SEAHAVEN dadurch etwas an Zerbrechlichkeit verloren. Dies machen sie jedoch mit einem gewissen Pop-Appeal und dem Gespür für tolle Refrains wett. „Midnight hour“, „February flowers“ oder „Long goodbye“ sind formidable Hits, die sich heimlich, still und leise im Gehörgang festsetzen. Im Gegensatz dazu stehen Nummern wie „Highwire“, „Wedding bells“ oder „Companion“, die eher mit ihrer verträumten, aber nie hoffnungslosen Atmosphäre überzeugen. Hauptprotagonist ist ist dabei stets Sänger und Gitarrist Kyle Soto. Seine Stimme und seine direkten, bildhaften Texte stehen im Zentrum dieses Albums. Am Ende ist „Seahaven“ das bislang stärkste, weil schlüssigste Album der Kalifornier. Der perfekte Soundtrack für laue Spätsommerabende.

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