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SCHRENG SCHRENG & LA LA

Catch & Release

Wer hätte angenommen, dass der Esel und der Anwalt das Projekt SCHRENG SCHRENG & LA LA so lange durchziehen, dass mit „Catch & Release“ nun das vierte Album ins Haus steht? Ulkig, aber keineswegs eine doofe Entwicklung. Ist wohl doch immer wieder ein passendes Ventil, wo sich alle anderen Ventile als nicht ganz die richtigen für den Moment herausstellen. Bei SCHRENG SCHRENG & LA LA gibt es zum Beispiel Raum, um die neuentdeckte Anglerlust des Esels, die ja auch schon Thema im gemeinsamen Buch war, als Leitmotiv zu wählen. Hält man „Catch & Release“ neben das Debüt „Berlusconi“, sind große Unterschiede zu verzeichnen. Es wird sich musikalisch ausprobiert, sie nehmen Instrumente in die Hand, die keine Akustikgitarre sind. Es wird bewegend, wenn sie sich liebevoll an Friese erinnern, und es gibt intensive Moment, wenn in Spoken-Word-Manier eine Bestandsaufnahme des eigenen Selbst stattfindet. Es ist für SCHRENG SCHRENG & LA LA-Verhältnisse zugleich eine der zusammengestauchtesten und eine der aufgeladendsten Platten.

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