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HAWKWIND

There Is No Space For Us

Es ist schon wieder eine Weile her, dass ich mit einem neuen Album der 1969 gegründeten britischen Spacerock-Pioniere HAWKWIND konfrontiert wurde, zuletzt muss es „Somnia“ von 2021 gewesen sein. Denn der inzwischen schon 84-jährige Gründer Dave Brock, das einzig verbliebene Mitglied der Originalbesetzung – fast alle anderen sind schon verstorben – hat auch weiterhin Spaß daran, neue Musik unter dem Namen HAWKWIND aufzunehmen und sich damit auf eine Bühne zu stellen. Und im Gegensatz zu vielen anderen nicht gut gealterten Bands aus den 1970ern ist das, was Brock aufnimmt, meist auch noch recht gut, wenn er auf unpeinliche Art versucht, modern zu klingen, aber auch die eigene Vergangenheit nicht aus den Augen verliert. In dieser Hinsicht ist „There Is No Space For Us“ sogar mal wieder ein durchweg richtig gelungenes Spätwerk, auf dem es schön griffige rockige und eingängige Momente gibt zwischen Prog, Post-Punk und Metal. Gleichzeitig driftet Brock auch in gewohnt psychedelische Instrumentalparts ab, die gut verdeutlichen, warum HAWKWIND als Spacerock-Pioniere gelten. Inhaltlich beschäftigen Brock mit seinem Hang zu metaphysischen und okkulten Philosophien nicht das erste Mal bestimmte Aspekte menschlicher Existenz auf diesem Planeten und generell im Universum (Stichwort: Konzeptalbum), eine Art dystopischer Futurismus.

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