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THRICE

Horizons/West

Mit „Horizons/West“ schließt sich der Kreis, den THRICE, your favourite Post-Hardcore-Band, im Jahr 2021 mit „Horizons/East“ begonnen haben. Und sie beweisen einmal mehr, warum sie seit über 25 Jahren einfach in keine Schublade passen wollen. Das Album wirkt geschlossener und in sich schlüssiger als sein Vorgänger und ist dennoch wieder mal enorm vielseitig. Dunkle Energie trifft auf cineastische Post-Rock-Elemente, Synth-Atmosphären und irgendwie auch auf „Vheissu“ und „Beggars“. Songs wie „Blackout“, „Nash“ oder „Undertow“ versprühen Verzweiflung und Hoffnung zugleich. Sie zeigen die experimentelle Neugier, die sich THRICE bewahrt haben. Natürlich arbeiten sie sich auch an persönlichen sowie gesellschaftlichen Themen ab. Dabei klingen sie irgendwie überraschend, aber doch auch irgendwie vertraut. Was haben wir auch von einer Band erwartet, die sich nun wirklich nicht außer mit ihren eigenen Songs beschreiben lässt? Dabei ist „Horizons/West“ nicht einfach nur die B-Seite und das bloße Gegenstück zu „Horizons/East“. Es ist eher der Abschluss einer Reise: ein Sonnenuntergang, der Ende und Neubeginn zugleich ist. Vor allem ist es ein Album, das als das funktioniert, was es ist: ein Gesamtkunstwerk.

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