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ANGEL DU$T

Cold 2 The Touch

Ein Album von ANGEL DU$T zu hören, hat für mich immer etwas richtig schön Chaotisches. Man weiß nie, wie ein Song aufgebaut ist und was er bereithält. Und so ist es auch beim neuesten Werk „Cold 2 The Touch“. Nachdem Sänger Justice Tripp beim Vorgänger „Brand New Soul“ noch selbst als Producer aktiv war, gab es diesmal Unterstützung von Brian McTernan (BATTERY, BE WELL). Die Songs klingen dadurch insgesamt runder und auch größer, das Chaos ist aber (zum Glück) geblieben. Ein gutes Beispiel ist die Single „Du$t“, bei der ich beim ersten Hören genau hinschauen musste, ob es sich wirklich um einen einzigen Song handelt. Der harte Einstieg nach dem ruhigen und atmosphärischen Intro ist einfach typisch ANGEL DU$T! Justice Tripp ist tief im Hardcore verwurzelt und ist trotzdem empfänglich für die unterschiedlichsten musikalischen Einflüsse. So hat das Outro von „Zero“ einen leicht elektronischen Touch und „Jesus head“ verkörpert smooven Jazz-Rock. Ein Album von ANGEL DU$T kann nur von ANGEL DU$T selbst kommen. Selbst künstliche Intelligenz hat da keine Chance!

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