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LOS FASTIDIOS

Lovesteady

Da ist es, das neue, 13. Album von LOS FASTIDIOS. Der Titel könnte nicht besser passen, denn auf den Wahnsinn der Welt kann es nur eine Antwort geben: More love! Hass und Hetze gibt es da draußen schon genug. Das nervt nicht nur, es ist mit Blick aufs Weltgeschehen auch gefährlich. Also immer her mit der Liebe und die Band hat 13 neue Liebesansagen am Start. Bis auf ein, zwei Punk-Kracher und den genialen Italo-Stomper „Non cambare mai“ ist vom rebellischen Straßenpunk nicht mehr viel übrig geblieben. Die Band hat sich längt zu neuen musikalischen Ufern aufgemacht, hat dabei immer das Verbindende, nicht das Trennende im Blick und den lovely spirit als Leitmotiv. So ist „Lovesteady“ ein fast schon poppiges Feelgood-Album, angetrieben von elektrisierendem 2Tone-Street-Ska. Mir gefällt’s und man hat beim Hören eine gute Zeit. Dass die Message bei all den partytauglichen Songs nicht zu kurz kommt, sollte klar sein. Sound- und produktionsmäßig hat die Band noch mal zwei Schippen draufgelegt und liefert sehr detailreiche Tunes ab. Detail am Rande: Für das Artwork hat sich die Band von einem legendären Foto, das während eines THE SPECIALS-Gigs bei A Peaceful Protest Against Racism in Coventry 1981 aufgenommen wurde, inspirieren lassen. In der Summe und vom Spirit her das beste Album der Band bis dato. Fight the system, not the people – make music not war!

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