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MADBALL

Not Your Kingdom

„Rebel kids don’t follow trends“, heißt es in „Rebel Kids“, der ersten Single des Albums. Viel besser lässt sich die Karriere von MADBALL und auch ihr zehntes Album nicht auf den Punkt bringen. MADBALL waren immer NYHC, NYHC war immer MADBALL. 14 (kurze) Songs gibt es zu hören, inklusive zweier kurzer Zwischenspiele. Einige Tracks brechen aus dem typischen NYHC-Muster aus: „Flammable“ und vor allem „Stab wounds“ sind überaus hart geraten. Das kurze Intermezzo „IWI“ überrascht mit einem deutschen Text. Der Quasi-Titeltrack „What say you“, „Life’s a mural“ und „The ride“ kommen nostalgisch, melodisch daher. Ins selbe Horn bläst das angesprochene, für die großen Bühnen geschriebene „Rebel kids“ mit seinem übergroßen Refrain. Wer wirkliche Überraschungen oder Experimente erwartet, ist hier falsch. Im Gegensatz zu vielen anderen Bands des Genres, wie auch der Bruderband AGNOSTIC FRONT, klingen MADBALL auch nach 30+ Jahren immer noch dringlich. Wenig überraschendes, aber überzeugendes Album.

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