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GUV

Warmer Than Gold

Ben Cook alias GUV lebt mit „Warmer Than Gold“ seine große Leidenschaft für Britpop aus. Atmosphärische Vocals und E-Gitarren geben auf dem neuen Album den Ton an. Wenn man sich noch nicht mit der musikalischen Laufbahn von Ben Cook beschäftigt hat, würde man wahrscheinlich nicht direkt denken, dass er bereits in Hardcore-Bands wie FUCKED UP oder NO WARNING gespielt hat. Während seine vorherigen Solo-Releases als GUV deutlich verspielter klangen und nicht so richtig auf den Punkt kommen wollten, klingt „Warmer Than Gold“ deutlich stimmiger und zusammenhängender. Als bekennender Fan von OASIS liegt es nahe, dass die Britpop-Legenden und ihr Comeback einen großen Einfluss auf Ben hatten. Auch die befreundeten DMA’S klingen an mehreren Stellen durch. Die Stimmung wechselt auf dem Album zwischen Stadionfeeling und intimeren Momenten wie bei „September grey“. Insgesamt fehlt mir dabei aber der eine oder andere Ohrwurm oder große Moment.

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