
Mit „Death Drive“ präsentieren BONY MACARONI eine emotionale EP, die ein Spiegel dessen ist, wie es ist, in den 2020ern in seinen 20ern zu sein. Die Platte fängt die Unsicherheit einer Generation ein, die unkontrollierbar auf einen Abgrund zusteuert. Musikalisch und textlich pendelt das Album zwischen Melancholie und Hoffnung. Manche Songs transportieren depressive Stimmungen, doch immer wieder schimmert die Überzeugung durch, das Steuer zurückzugewinnen – gemeinsam, durch die richtige Gemeinschaft und leidenschaftliche Hingabe. „Death Drive“ erinnert an die 2000er Emo- und Punk-Subkultur. Wer MY CHEMICAL ROMANCE, GREEN DAY und WEEZER in der 2000er-Ära geliebt und sich die Seele auf deren Konzerten aus dem Leib geschrien hat, kommt hier auch mit Ende 30 oder Mitte 40 auf seine Kosten. „Death Drive“ reflektiert den Zeitgeist der 2020er: Infoflut, Verunsicherung und der Wunsch nach Nähe. Energie, Introspektion und Hoffnung bleiben dabei jedoch nicht auf der Strecke.
© by Fuze - Ausgabe #99 April/Mai 2023 und
© by Fuze - Ausgabe #114 Oktober/November 2025 und Sandra Monterey
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #182 Oktober/November 2025 und Moritz Friedenberg
© by Fuze - Ausgabe #114 Oktober/November 2025 und Sandra Monterey
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #182 Oktober/November 2025 und Moritz Friedenberg
© by Fuze - Ausgabe #100 Juni/Juli 2023 und Christian Heinemann
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #167 April/Mai 2023 und Tim Masson