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RANTANPLAN

Geschwedet

Schon auf ihrem Debüt hatten sich die Hamburger Ska-Punk-Helden an eine Coverversion gewagt, nämlich „New England“ von Billy Bragg. Indes, damit war es im Laufe ihrer Kariere dann weitgehend vorbei. Nun drehen sie jedoch bei der Vertonung von „fremdem“ Liedgut mächtig auf. 15 Songs sind es geworden auf einer Platte, die nach dem erst kürzlichen Release ihres Best-Of-Albums („Blast Off NY“), das sie in New York produzierten, so nicht zu erwarten war. Spannend war weniger zu erfahren, ob ihnen das gelungen ist (na klar, es sind schließlich RANTANPLAN!), sondern der Blick darauf, was und wer hier ausgewählt wurde. Denn das war wirklich eine abenteuerliche Reise für mich, nicht vergleichbar mit der kleinen Hafenrundfahrt in Hamburg. Bob Marley, Woodie Guthrie und Udo Lindenberg, ja, das lag noch nahe, aber was sie da sonst noch aus der Musiktruhe heben, ist schlicht unglaublich. Nina Chuba (Achtung, Punkrocker, das ist keine einfache Übung!), MGMT, DAFT PUNK, James Last, EROBIQUE ... Es ist empfehlenswert, nach dem feierlichen Anhören von „Geschwedet“ im Netz auch mal nach den Originalen zu suchen.

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