Videopremiere: DON MARCO & DIE KLEINE FREIHEIT

Videopremiere: DON MARCO & DIE KLEINE FREIHEIT
© by Tibor Bozi

Wir zeigen euch das neue Video zu „Fahrscheinkontrolleur“.

Mit dem Debütalbum „Gehst du mit mir unter“ haben DON MARCO & DIE KLEINE FREIHEIT, das neue Projekt von Markus Naegele (FUCK YEAH) vielleicht nicht gleich die Musikwelt auf den Kopf gestellt, aber doch eine erste markante Duftmarke hinterlassen. Bevor das zweite Album 2022 (es wird gemunkelt, es könnte ein Doppelalbum werden) ins Rennen geschickt wird, gibt es bereits diesen Herbst ein erstes lautstarkes Zeichen in Form einer knallroten 7“-Single. Auf der A-Seite knallt der Zwei-Akkord-Disco-Stomper „Fahrscheinkontrolleur“ mit Drum & Bass-Triebkraft und wellenförmigen Moog-Spielereien ordentlich rein. Plastic Bertrand meets Alte Deutsche Welle. Es darf gehüpft werden. Auf der AA-Seite gibt es noch die Garage-Punkversion des Album-Schunklets „Nichts hält für immer“, bei dem die Münchner Glam-Punks von ZOO ESCAPE als Backing-Band fungierten.

© by Tibor Bozi
Warum wird jemand Fahrscheinkontrolleur?

Es lässt sich nicht mehr wirklich sagen, woher die Idee oder Inspiration für „Fahrscheinkontrolleur“ herrührt. Weder ist der Don ein professioneller Schwarzfahrer, noch hat er besonders traumatische Erfahrungen mit Fahrscheinkontrolleuren gemacht. Okay, als Jugendlicher musste er oft lange Strecken von Dietzenbach nach Frankfurt mit dem Bus zurücklegen. Und da er all sein bescheidenes Taschengeld in Schallplatten investierte, hielt er eine Zeitlang je nach Lage der Dinge das elterliche Fahrgeld für den Bus zurück und fuhr dann und wann eben ohne Fahrschein. Dabei entwickelte er gewisse Taktiken und ein Gespür für besondere Strecken und Uhrzeiten. Und natürlich ein Auge für verdächtige Personen und spezielle Personengruppen, die als Fahrscheinkonktrolleure in Frage kamen. In Bussen waren dies oft Männer mit Herrenhandtasche im Zweierverbund. Später in der U- und S-Bahn waren es häufig gemischte Frauen- und Männer-Teams. Neben der Furcht vor diesen Menschen (und ja, ein paarmal wurde der Don auch erwischt, kein schönes Erlebnis) entwickelte er eine gewisse Neugier dafür, was sich hinter diesen Menschen verbirgt. Warum wird jemand Fahrscheinkontrolleur? Weil er keinen anderen Job findet? Weil es ihm gefällt? Wie sind diese Menschen privat? Ja, wovon träumen sie? Und lösen sie privat immer ein Ticket? Das waren dann wohl genug Fragen, um diesen Song zu schreiben.

Videopremiere zu „Fahrscheinkontrolleur“

Im Video von Stefan Emmerichs versucht sich der Don an ein paar ersten Tanzschritten, was nach der langen tanzfreien Zeit gar nicht so einfach war.  Bis zum Erscheinen der Single wird weiter geübt, immerhin hat der Don die Corona-Zeit genutzt, um Hula-Hoop zu erlernen, das wäre eigentlich was fürs nächste Video.

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