© by Sonja Schuringa / Chantic PhotographyAn ihrem letzten Album „Pain Is Forever And This Is The End“ wäre die Band MANTAR fast zerbrochen, auch wenn sie nur ein Duo ist. So eine Band kann eben extrem anstrengend sein, erst recht, wenn man nahezu alles selbst machen möchte. Mit „Post Apocalyptic Depression“ kehren Hanno und Erinc aber nun zurück zu den dreckigen, fast schon punkigen und wütenden Klängen ihres Debüts „Death By Burning“ von 2014. Das gilt für viele inzwischen schon als Klassiker. Wie konnten die beiden nach dem Tief ihre Spielfreude wiederfinden? Wie wird die Tour mit KVELERTAK und wie viel Arbeit steckt in der Band, das frage ich Sänger und Gitarrist Hanno. Als großer Podcast-Fan möchte ich aber erst mal wissen ...
was ist bitte ein „Indoor Flaschenhagel“?
Freunde von mir aus Hamburg von der Turbojugend haben sich seinerzeit einen eigenen Nightliner gemietet, um TURBONEGRO auf ihrer Europatour damals hinterherzufahren. Und wie ich mich erinnere, ist es in diesem Bus regelmäßig so dermaßen eskaliert, dass innerhalb des Busses die Bierflaschen flogen, und da kam der glorreiche Ausdruck Indoor Flaschenhagel her. Und das haben wir alle natürlich auch schon oft auf diversen großen Konzerten, aber insbesondere auf Underground-Shows selbst erlebt. Also manchmal fliegen eben Flaschen. Ich meine, das wird dir ja nicht unbekannt sein.
Nee, zuerst gehört habe ich das Wort „Flaschenhagel“ in dem Podcast „Gear of the Dark“, den du zusammen mit Simon Hawemann [ex-WAR FROM A HARLOTS MOUTH, NIGHTMARER, TOTAL DISSONANCE WORSHIP] hostest, und ich konnte mein Glück über diesen Begriff kaum fassen. Den Podcast gibt es ja nun schon seit der Pandemie, in der gefühlt jeder alte, weiße Mann einen Podcast ins Netz scheißen musste. Gab es die Notwendigkeit, dass ihr auch noch einen macht?
Was hat das genau damit zu tun, dass wir auch weiße Männer sind?
Weiß ich nicht. Hat es was damit zu tun?
Nein, überhaupt nicht. Ich glaube, jeder Spinner hat einen Podcast. Das hat nichts mit der Hautfarbe zu tun. Ich kann ja nichts dafür, welche Hautfarbe ich habe, und ich habe mir in meinem Leben auch noch nie was darauf eingebildet, welche Hautfarbe ich habe. Dementsprechend: Warum wir einen Podcast gegründet haben? Einfach so, weil wir Lust darauf hatten. Dann haben wir schnell gesehen, dass das wächst und sehr gut funktioniert und auch bis heute großen Anklang findet, und dementsprechend sind wir froh, dass wir uns damals entschieden haben, das durchzuziehen. Denn das Problem mit Podcasts ist das gleiche wie mit Bands: Es gibt unglaublich viele. Es gibt aber auch unglaublich viel Grütze. Und wusstest du, dass 50% aller Podcasts nicht mehr als 25 Zuhörer haben? Und wenn ich das schon höre: „Wir machen einen Podcast.“ Da nehmen die Leute ein Smartphone und drücken auf Record und sitzen sich in der Bushaltestelle gegenüber, es klingt wie Scheiße ... Also Simon und ich haben das auch nur gemacht, weil wir beide wussten, mit dem Studio zu Hause können wir das auch vernünftig produzieren. Wir machen ja auch alle Jingles und das ganze Drumherum selber, also der Podcast ist für uns auch eine Kunstform. Wir haben richtige Redaktionsmeetings, die nächsten Folgen sind teilweise monatelang im Vorfeld geplant und dementsprechend ist das jetzt nicht so spontan, wie man manchmal glaubt. Also die Gags und das Gespräch vielleicht schon, aber die Themenauswahl und so, da ist schon oft Vorlauf drin und es ist sehr, sehr viel Arbeit. Und ich glaube, das ist der Grund, warum der Podcast im Endeffekt auch funktioniert hat. Qualität setzt sich vielleicht doch irgendwo durch, wenn man merkt, dass sich die Leute dahinter Mühe geben.
Präsentiert wird der Podcast von einem namhaften Gitarrenhersteller. Fließt da Kohle?
Selbstverständlich! Glaubst du, ich würde irgendeine Marke in den Mund nehmen, ohne dass ich dafür Geld bekomme? Ich bin doch nicht bescheuert! Also ihr macht ja beim Ox auch keine freie Werbung, oder? Ich bin ESP-Endorser, ich spiele die Gitarren enorm gerne und ich habe wirklich nichts als Gutes über diese Company zu sagen. Aber natürlich würde ich das nicht machen, wenn da kein Geld fließt. Wenn es nur darum geht, irgendwelche Namen zu nennen, dann kann ich auch irgendwelche eigenen oder ehrenamtlichen Vereine oder so als Sponsor nehmen, wo du sagst: Ey, die brauchen die Unterstützung viel mehr. Das ist genau wie bei eurem Magazin auch: Wer werben will, muss in einem gewissen Rahmen natürlich auch Geld auf den Tisch legen, klar. Wir haben auch extrem viele Werbeangebote abgelehnt, weil irgendwann auch professionelle Werbefirmen auf einen zukommen. Im Zweifel ist dann in Minute 43 Gartenschlauch-Werbung zu hören. Das wird dann gut bezahlt, aber was hat das mit „Gear of the Dark“ zu tun? Dementsprechend achten wir schon darauf, dass wir nur mit Leuten zusammenarbeiten, wo das auch thematisch passt. Also ich habe kein schlechtes Gewissen, für eine Gitarrenfirma zu werben, wenn ich einen Podcast mache, in dem ich über Gitarren rede.
Mit über Gitarren reden ging der Podcast ja los, es ist aber nicht nur Nerd-Talk.
Manchmal haben wir Folgen, da tauchen wir in so ein Rabbit Hole ab und es geht nur um Gitarren, Verstärker und Effekt-Pedale. Wir versuchen aber schon, das so zu gestalten, dass auch Leute zuhören können, die sich da nicht so auskennen. Die versucht man natürlich anders zu unterhalten, als dass man sich eine Stunde über ein Effektpedal unterhält.
Also spielt Feedback eine Rolle für euch?
Feedback spielt immer eine Rolle, egal, ob du Musiker oder Musikerin oder ein Podcaster oder sonst was bist. Ich bin Entertainer alter Schule, ich trete an, um die Leute zu unterhalten, mit meiner Band genauso wie mit einem Podcast, und ich möchte etwas bieten, das den Leuten Freude macht, jetzt nicht um jeden Preis, aber alles andere wäre ja total verlogen.
Dann lass mich dir Feedback zu eurem neuen Album „Post Apocalyptic Depression“ geben. Ich finde, dass das wieder richtig dirty geworden, anders als die recht saubere Produktion von „Pain Is Forever And This Is the End“ zuletzt.
Sehr anders. Ja, die Platte hat deutlich mehr gemein mit unserem Erstlingswerk „Death By Burning“, gefühlt schließt sich da ästhetisch vom Cover her ein Kreis, aber auch soundtechnisch. Das ist die fünfte Platte und nach zehn Jahren Band muss man sich schon mal irgendwann fragen: Warum machen wir das hier eigentlich? Irgendwann wird das ja auch zum Job und das ist es ja für uns auch schnell geworden. Dafür bin ich auch sehr dankbar. Gerade die letzte Platte war sehr erfolgreich, war aber auch eine ganz, ganz schwere Geburt. Das neue Album ist eher ein Zufallsprodukt, die ist hier so on the fly entstanden, als Erinc in Florida war, um hier Videos zu drehen, und da haben wir gesagt, wir brauchen jetzt so eine Art Spiritual Healing für uns als Freunde, aber auch als Band. Also machen wir, was wir am besten können, nämlich als Freunde in den Proberaum oder ins Studio gehen und auf die Kacke hauen. Wir wollten eigentlich nur so ein paar Punk-Nummern aufnehmen, die kommen jetzt auch auf einer gesonderten 7“ raus. Dabei haben wir aber gesehen: Ey, das flutscht so gut, und dann hatten wir schon die Songs. Bei keinem Song hat es länger als eine halbe bis Dreiviertelstunde gedauert, ihn zu schreiben, und anschließend saßen wir im Proberaum und haben das alles zusammengekloppt. Das hat extrem viel Spaß gemacht und ich glaube, man hört der neuen Platte die Spielfreude auch an.
Wolltet ihr wieder Songs für die Bühne schreiben?
Auf Konzerten können wir natürlich nur die Songs spielen, die wir auch live umsetzen können. Das ging mit vielen Stücken von „Pain Is Forever ...“ nicht. Gut, das war während der Pandemie auch nicht möglich. Ich habe mich in der Corona-Zeit auch sehr wohl gefühlt, weil keiner wollte, dass ich auf irgendeine Bühne gehe. Ich habe das null vermisst, dementsprechend war ich eigentlich total froh, dass ich in Ruhe gelassen wurde.
Wofür macht ihr den Scheiß dann, wenn es nicht fürs Live-Spielen ist?
Ach, dieses Klischee ... Nur weil jede Band in jedem Interview behauptet: Wir machen das alles für die Fans und für uns sind auch kleine verschwitzte Club das Allergeilste und wir wären am liebsten 500 Tage im Jahr auf Tour, bla bla. Das sind abgedroschene Kackphrasen. Ich bin 42, Erinc wird 50, ich mache Musik, ich spiele in Punkbands, seitdem ich 12 bin. Ich muss weder mir noch anderen irgendwas beweisen. Ich habe mehr Konzerte gespielt als andere Leute Tage zur Schule gegangen sind. Mir macht auf der Bühne zu stehen und zu spielen auch total Spaß, aber ich hasse alles, was sonst mit Touren, Warten, Fliegen, Busfahren zu tun hat. Ich nehme auch kein Bad in der Menge und ich brauche auch den Applaus nicht. Das soll gar nicht arrogant klingen, sondern ganz im Gegenteil. Ich freue mich darüber, wenn das, was wir machen, den Leuten gefällt. Mir macht das Spielen auf der Bühne sehr, sehr viel Spaß, weil das wie eine Katharsis ist, weil ich da laut sein kann, weil ich da ausbrechen kann und wild sein kann und schwitzen kann. Das ist ein schönes Gefühl, aber das ganze Drumherum ist für mich sehr, sehr herausfordernd. Ich bin kein Soziopath, ganz im Gegenteil. Ich bin sehr gerne unter Leuten, aber wenn es um Konzerte geht und du mich fragst, ob ich jetzt mit meinen besten Kumpels zum Fußball oder in einer Kneipe gehen oder selber ein Konzert spielen will, dann würde ich mich in neun von zehn Fällen eher für die Kneipe oder Fußball entscheiden. Ich erfahre da sehr viel Druck und ich finde, das ist emotionaler Stress, weil die Leute ja sehr viel Geld für eine Eintrittskarte zahlen, und ich will denen einen schönen Abend bereiten und möchte sie unterhalten. Ich finde, wenn man sich auf eine Bühne stellt, dann muss man irgendwie was machen, damit die Leute unterhalten werden. Ich glaube, im nächsten Leben oder wenn ich jemals eine andere Band hätte, dann würde ich einfach nur Bass spielen wollen oder Keyboard und nicht singen – vor allem nicht singen.
Dann müsstest du auch weniger Interviews geben.
Das ist okay, weil das auf Augenhöhe stattfindet und kein Druck damit verbunden ist.
2025 geht ihr mit KVELERTAK auf Tour ...
Tour ist ein bisschen übertrieben. Wir spielen vielleicht fünf oder sechs Shows zusammen. Das ist ein gutes Beispiel für „Wir machen die Menge an Konzerten, die mir stressfrei erscheint“. Eigentlich sollten wir 25 oder so zusammen machen.
Misst man sich da irgendwie? KVELERTAK haben schon vor METALLICA gespielt.
KVELERTAK haben ja nicht vor METALLICA gespielt, weil sie KVELERTAK sind, sondern weil die dieselbe Management- und Booking Agentur haben. Nee, da bin ich auch zu sehr Punker, also ich begegne jedem grundsätzlich auf Augenhöhe, und wenn irgendjemand denkt, der steht über mir, dann kann der sich ins Knie ficken, egal, ob das geschäftlich, künstlerisch oder auch zwischenmenschlich ist. Ich behandle ja auch eine Supportband, die vor uns spielt, dementsprechend. Mir ist natürlich bewusst, dass KVELERTAK in manchen Märkten deutlich größer sind als MANTAR, doch ich habe da andere Sorgen. Man merkt aber in der Vorbereitung schon, dass die einen anderen logistischen Apparat haben. Ich glaube auch, der Vorteil bei MANTAR ist, dass Erinc und ich so eine Bauchladenmentalität haben. Wir sind die zwei von der Tankstelle, wir machen fast alles alleine. Wir sind sehr DIY geprägt, lassen auch nur selektiv Leute in unseren kleinen Kreis, in unsere Familie rein. Das ist eine bewusste Entscheidung. Und man merkt bei KVELERTAK jetzt auch im Vorfeld der ganzen Shows, wenn man mit denen zu tun hat, das ist ein riesiger Apparat. Da schreiben einem irgendwelche Leute aus den USA, dann irgendwelche Booker aus UK, Manager aus Norwegen und auf der E-Mail-Liste sind acht Leute drauf, aber nicht einer von der Band – und auf der anderen Seite steht Hanno. Da merkst du, deren Leben ist wahrscheinlich deutlich einfacher, aber ich kann auch nicht aus meiner Haut. Ich bin ein Kontrollfreak und ich will sichergehen, dass das so läuft, wie ich das möchte. Und das kostet ja auch alles Geld, das wir in dem Fall sparen können. Also nee, man misst sich nicht. Ich hoffe nur, dass wir schöne Abende haben. Ich kenne die Jungs ja auch und es sind nette Typen.
Ich finde den Kontrast zwischen KVELERTAK und euch ja schon wegen der Anzahl der Gitarren interessant.
Es wird interessant. Wir haben auch das Gefühl, wir kommen wie Bud Spencer und Terence Hill rüber und die kommen als GUNS N’ ROSES. Ich finde aber, es hat beides seinen Charme. Die Kunst für uns beide ist es, alles so stressfrei wie irgend möglich zu halten, damit wir das vielleicht auch noch in zwei Jahren machen wollen und dann nicht sagen: Alter, wir sind nur noch genervt, lass stecken, wir machen jetzt nur noch Juzi-Shows. Das kann ja auch sein, aber dann brauchen wir andere Jobs. Und ich habe keinen.
Letzten Endes scheitert es doch wieder alles an Arbeit.
Ja, und Arbeit ist nun mal scheiße, da bin ich immer noch Team APPD 1998. Ich arbeite enorm viel, sieben Tage die Woche für die Band, für meine Kunst, für den Podcast und so weiter, aber ich finde das Konzept von Lohnarbeit unglaublich scheiße. Ich bewerte das nicht. Ich verstehe schon, wenn arbeitende Leute sagen: Hey, wir sind das Rückgrat der Gesellschaft, ohne uns geht gar nichts. Ich stehe auch überhaupt nicht auf Handaufhalten und „Mir steht dies oder das zu“ und „Ich will jetzt auf Kosten anderer mein Geld haben“, aber trotzdem finde ich die Romantisierung von Lohnarbeit gerade auf Kosten des Niedriglohnsektors total eklig.
Ihr seid halt eine Punkband im Metal-Gewand, oder? Und geht’s mit der neuen Platte auch wieder dahin?
Ja. Ich bin riesiger Black-Metal-Fan und ich habe natürlich auch so Death-Metal-Classics, die ich total verehre. Aber Metal war für mich nie so wichtig wie Punk. Wir sind schon immer eine punkige Band mit einem metallischen Sound gewesen, wenn man so will, und mit dieser Platte haben wir diesen metallischen Sound noch mehr aufgegeben zugunsten von einem noch punkigeren Klang. Für die neue Platte haben wir bewusst versucht, alles zu vergessen, was wir über MANTAR zu wissen glaubten, außer die Freude am Spielen und die Freude am Abriss, und sind damit ins Studio gegangen und so ist jetzt das neue Ding entstanden. Steht uns gut, finde ich.
Es geht wieder so ein bisschen Richtung „Death By Burning“. Ihr hattet bereits in einem Song diese DIE TOTEN HOSEN-Anleihe „Und jeden Tag versagen wir ein weiteres Mal“, es gab die Zeile „Death über alles“ und den Song „Schwanenstein“. Auf „Post Apocalyptic Depression“ ist jetzt mit „Halsgericht“ fast ein deutschsprachiger Song vertreten.
Die erste Hälfte der zweiten Strophe ist auf Deutsch. Das lag daran, dass ich diesen vierzeiligen Text schon total lange im Kopf hatte und dachte: Ja, aber wir singen ja gar nicht auf Deutsch. Dann sagte ich mir: Wen interessiert das eigentlich? Die meisten Texte versteht sowieso keinen Schwanz, das ist ja eh nur Gebrüll. Ich mag die deutsche Sprache extrem gerne und ich war auch super stolz, als ich das schließlich gehört habe, und dachte: Alter, das steht der Band ja eigentlich total gut. Ich bin ja auch riesiger Deutschpunk-Fan, das ist ja für mich meine absolute Messe, und da dachte ich: Alter, wie geil ist das bitte?
Hast du zwei, drei Deutschpunk-Favoriten für uns?
BLUT + EISEN sind für mich mein All-time Favourite, A+P finde ich ultrageil, TOXOPLASMA, diese Classics eben, frühe DAILY TERROR, „Die deutsche Punkinvasion“ und diese ganzen „Schlachtrufe BRD“-Sampler. Ich habe mich daran dumm und dümmer gehört. Ich fand das alles total gut. Und da habe ich gedacht, lass doch einfach drauf, macht Bock. Und dieses Stück „Halsgericht“ kam noch irgendwie dazu, weil ich das im Museum in Bremen gesehen hatte. So Mittelalterscheiße finde ich ja immer geil, auch so Foltersachen.
Was ist ein Halsgericht?
Ein Halsgericht ist eine mittelalterliche Institution ... Also wenn du vor das Halsgericht kommst, kriegst du nicht drei Wochen auf Bewährung und einen Segelkurs zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft, sondern da gehst du hin und dann ist der Kopp ab oder du wirst aufgehängt, du kommst da eher nicht lebend wieder raus. Es geht dabei um alles und das ist eben das Geile. Und ich merke dabei: Ich bin schon sehr verliebt in die deutsche Sprache. Gerade als jemand, der seit zehn Jahren in den USA lebt, merke ich, wie wunderbar die deutsche Sprache ist. Weil ich mit deutscher Musik aufgewachsen bin. Ja, ich liebe die deutsche Sprache extrem, ich finde, man kann mit der deutschen Sprache tolle Sachen machen. Du wirst im Englischen nie etwas hinkriegen, das so aggressiv und gefährlich klingt wie ein offenes Messer. Deutsches Gekeife finde ich super.
Wann kommt das MANTAR-Deutschpunk-Album?
Gute Frage. Ja, eigentlich eine berechtigte Frage, müssen wir mal gucken, also Bock hätte ich.
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