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V.A.

The Hank Williams Connection – 33 Roots And Covers

Vor einigen Jahren bedachte Bear Family den Club-27-Countrystar Hank Williams mit einem „Sun Records“-Sampler, darauf Coverversionen von Künstlern, die dessen umfangreichen Katalog reinterpretieren. Nun ist Williams, der im September 100 geworden wäre, ein neuer Teil der „Connection“-Reihe gewidmet. Darauf gibt es natürlich auch eine Vielzahl von Coversongs mit Williams-Material, aber auch einige Titel, die ihn inspirierten und als Vorlage des desolat-traurigen, aber auch beschwipst-lebensbejahenden Musikers und Songschreibers herhalten. 33 Songs aus der Zeit von 1939 bis 1969 sind enthalten, natürlich von den übliche Verdächtigen (Johnny Cash, Marty Robbins, Marvin Rainwater oder Rose Maddox), aber auch Künstler aus anderen Genres, die auch den einen oder anderen Einfluss von Williams abbekommen haben, etwa Louis Armstrong („Cold, cold heart“), Ray Charles, Damita Jo und Ronnie Hawkins. Und da Hank gerne als „Lovesick Blues Boy“ angekündigt wurde, fehlt Rex Griffins Originalfassung des „Lovesick blues“ natürlich auch nicht. 36 Seiten umfasst das ausgiebig bebilderte Beiheft, in dem der Chicagoer Musikjournalist Bill Dahl die Geschichten hinter den Songs erzählt.