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V.A.

Heat Wave: The Intoxicating World Of Nexotica As Dug By Lux And Ivy

Wenn Righteous Records unter dem Alias „Lux und Ivy“ etwas ausgraben, wird’s schräg, sexy und sonderbar. „Heat Wave“ versammelt 23 Stücke aus dem imaginären Dschungelclub zwischen Tiki-Bar, B-Movie-Score und Striptease-Lounge. Exotica trifft Rockabilly, Space-Age-Jazz auf obskuren R&B, irgendwo zwischen Martin Denny, Yma Sumac, den VENTURES und dem Soundtrack zu einem nie gedrehten Russ Meyer-Film. Bongos, Baritone-Gitarren, heiße Bläser, kichernde Damen – alles mit maximaler Camp-Attitüde und einem Fuß im Keller der Popkultur. Der Begriff „Nexotica“ sagt alles: Next Level Exotica mit Trash-Faktor für CRAMPS-Fans, Plattensammler und Hobbytänzer im Leopardenstring. Die Compilation stellt wenig „gecompte“ Songs in den Fokus, unbekanntere Nummern von Genregrößen wie Eden Ahbez’ „Tobago“, Martin Denny, Arthur Lyman (mit dem umwerfenden „Blue sands“, Esquivel und auch Cal Tjader bringen das Flair einer lauschigen Tropennacht. Ein kurzer, aber informativer Liner-Text von Dave Henderson (Mojo Magazine) setzt das unkonventionelle, aber enorm chillige, wenn auch manchmal beinahe verstörende Material in den popkulturellen Kontext. Ein starkes Remastering macht die Kopplung zudem zu einem Hörvergnügen.

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