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V.A.

Headin’ For The Poorhouse – What To Do When Money Is Through?

„Von allen Tagen die schwersten sind die vor dem Ersten“, sagt der Volksmund; davon konnten natürlich auch US-amerikanische Rock’n’Roll/R&B/Country- sowie Soul-Künstler:innen aus den 1950ern und 60ern ein sprichwörtliches Lied singen. Bear Family hat 30 Songs aus dieser Ära zusammengestellt, die sich mit dem Leben am (oder unterm) Existenzminimum befassen. Hier dreht sich alles ums Geld oder den Mangel daran, Pleiten, Pech, Pannen und Leben auf der Straße. Klingt zunächst nach trister Sozialromantik, doch bietet die liebevoll zusammengestellte Kopplung in bester Bear Family-Tradition einen meistens tanzbaren, lebensbejahenden Mix aus Hits und eher unbekannteren Nummern. Natürlich muss Barrett Strongs „Money (That’s what I want)“, bekannt durch Coverversionen der BEATLES und der ROLLING STONES, mit auf die Setliste, und Elvis Presleys „Money honey“ (hier auch in der DRIFTERS-Version zu hören) darf ebensowenig fehlen. Blueser haben es ja eh immer schon mit dem Jammern, also sind selbstverständlich auch Johnny Ace, Jimmy Witherspoon und Slim Harpo mit Lamentos über Geldmangel am Start. An obskurem Material wird natürlich ebensowenig gespart; Carl Runners „No money“, Glen Paul mit „I’m broke“. und auch die erste 78er-Single von Billy Boy Arnold (von 1953!) ist dabei. Beiheft mit Linernotes von Bill Dahl, rare Bilder und Spitzensound, alles so, wie man es von Bear Family seit nun fast 50 Jahren kennt und schätzt.

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