Foto

V.A.

Help

Dieses Projekt hat mich schon vor 31 Jahren begeistert. Die coolsten britischen Gitarrenbands machen gemeinsame Sache, um für Kinder in Kriegsgebieten Geld zu sammeln. Damals nahmen OASIS, BLUR, MANIC STREET PREACHERS oder RADIOHEAD Tracks für eine Compilation auf und tauften sie schlicht „Help“. Das Ganze entstand an einem einzigen Tag und sammelte über 1,2 Millionen Pfund ein. Jetzt kommt eine Neuauflage und die aktuelle Weltlage zeigt, dass sie bitter nötig ist. Dafür haben sich die Künstler:innen für eine Woche in den berühmten Abbey Road Studios in London eingenistet und satte 23 Tracks eingespielt. Dort betreute Star-Produzent James Ford (GOSSIP, SHAME, PET SHOP BOYS) die Beiträge von ARCTIC MONKEYS, FONTAINES D.C., WET LEG oder FOALS. Vertreter der neuen Generation britischer Indie-Bands. Ungewöhnliche Kooperationen, etwa von Damon Albarn, Kae Tempest und Grian Chatten, coole Coversongs wie der Donovan-Klassiker „Universal soldier“ von DEPECHE MODE oder stimmige Non-Album-Tracks. Sämtliche Erlöse des Albums kommen der Hilfsorganisation War Child UK zugute. Das Geld finanziert den Einsatz für Schutz, Bildung und die Rechte von Kindern in Konfliktgebieten weltweit. Ein lobenswertes Projekt mit exzellenter Musik für einen guten Zweck. Da muss man nicht lange überlegen, finde ich.

Anzeige