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V.A.

The Wanda Jackson Connection

Nach dem Abgang des „Killers“ ist Wanda Jackson so etwas wie „the last woman standing“, die letzte Überlebende der alten Garde des Rock’n’Roll, Grund genug, dass Bear Family ihr einen Beitrag zur „Connections“-Reihe widmet. Dabei gibt es einerseits Coversongs von Wandas Hits, aber ebenso Songs, die die Rockpionierin ihrerseits nachspielte oder die sie beeinflusst haben, in chronologischer Reihenfolge. Das Material ist deswegen manchmal redundant, „Tongue tied“ ist gleich von zwei Interpreten vertreten (von Betty McQuade und die Fabian-Version), ebenso „Mean mean man“ und „Fujiyama mama“ in zwei Fassungen, „Let’s have a party“ ist sogar dreifach dabei, zudem ein „Answer-Song“ von den LADYBIRDS mit dem Titel „Man we had a party“. Die Interpreten sind vornehmlich aus den USA, aber auch Rockabillies aus Australien, den Niederlanden, Italien und auch UK (Shane Fenton, der später als Alvin Stardust Glamrocker wurde) zollen der „Queen of Rock’n’Roll“ den verdienten Tribut. Selbst die Bremer Neo-Billies VELVETONE sind hier vertreten mit ihrer 2001er-Aufnahme von „Funnel of love“ mit der leibhaftigen Mrs. Jackson am Shure-55SH-Mikrofon. Im 36-seitigen farbig illustrierten Booklet gibt es zu jedem Track das nötige Hintergrundwissen, vermittelt von Musikkenner Bill Dahl.